Die Bus-Engel bieten ein spannendes Praxisprojekt mit kostenlosem Lehrmaterial zum Thema Gewaltprävention für Schulklassen der Stufen 7 bis 9.

Gewaltprävention und Zivilcourage mit dem Schulprojekt Bus-Engel

Schulklassen der Kreise Segeberg und Pinneberg trainieren mit Methoden und Inhalten der primären Gewaltprävention zivilcouragiertes und soziales Handeln im öffentlichen Raum.

Bus-Engel – Gewaltprävention in den Kreisen Pinneberg und Segeberg

Das Bus-Engel-Training vermittelt Jugendlichen soziale Kompetenzen für zivilcouragiertes und deeskalierendes Handeln. In mehrtägigen Schulungen erwerben sie Handlungskompetenzen für Konfliktsituationen, angepasst an Alter, Reife und Schulform.

Das Projekt im Überblick


  • Zielgruppe: Die Schulungen richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse an den allgemeinbildenden Schulen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg.
  • Unterrichtseinheiten: Je nach Modul umfasst eine Schulung 9-12 Zeitstunden an 3-4 aufeinanderfolgenden Tagen.

  • (außerschulische) Lernorte: Die Schulungen finden in den Schulen, in mitgebrachten Bussen oder teilweise auf einem Betriebshof der Verkehrsunternehmen statt.

  • Zertifizierung: Die Schulungen werden mit einer Teilnahmebescheinigung oder einem Zertifikat abgeschlossen.

  • Fächer: „Bus-Engel – Gewaltprävention in den Kreisen Pinneberg und Segeberg“ ist als fächerübergreifender Erziehungsauftrag angelegt und knüpft an folgende Inhalte der Bildungspläne in Schleswig-Holstein an:

    Verbraucherbildung: „Wirtschaftliche und nachhaltige Lebensführung“ und „Lebensführung als Potential“
    Wirtschaft/Politik: „Jugendliche in einer sich wandelnden Gesellschaft“
    Philosophie: „Reflexionsbereich 2: Was soll ich tun?“

  • Kosten: Alle Module sind kostenfrei.

  • Termin: Schulungstermine werden nach Absprache individuell geplant und durchgeführt

Bus-Engel in der Schule: Inhalte, Ablauf und Lernziele

An mehreren Tagen lernen Jugendliche ihre Stärken kennen, neue Verhaltensstrategien zu entwickeln und die Konsequenzen ihres Handelns zu erkennen. Gewaltprävention wird mit Themen wie Mobilität, Jugendkriminalität und sozialem Umgang verknüpft. Ein Teil des Trainings findet in Bussen statt, um Inhalte praxisnah zu erleben. Methoden sind u. a. Rollenspiele, Gruppenarbeiten und Filme.

Zentrale Inhalte des Projekts

  • Sensibilisierung für körperliche, seelische und digitale Gewalt
  • Erkennen von Gewaltspiralen und Vorurteilen
  • Verständnis für Gerechtigkeit, Fairness und Toleranz
  • Reflexion des eigenen Verhaltens
  • Konstruktive Konfliktlösungsstrategien und Selbstschutz

Die Lernziele bei den Bus-Engeln

  • Konfliktsituationen erkennen und angemessen handeln
  • Zivilcourage und soziale Verantwortung übernehmen
  • Selbstvertrauen stärken, Vorurteile abbauen, respektvollen Umgang pflegen

Die Module im Projekt

  • 8. Klasse und höher: 3–4 Tage, 12 Stunden, Abschluss mit Zertifikat
  • 7. + 9. Klasse: Basismodul (3 Tage, 9 Std.), Aufbaumodul (2 Tage, 6 Std.) mit rechtlichen Aspekten und Berufsperspektiven – Zertifikat nur bei Teilnahme an beiden Modulen
  • 9. Klasse: 2-tägiges Aufbaumodul zur Konfliktvermeidung

Zum Hintergrund der Bus-Engel

Das Projekt „Bus-Engel – Gewaltprävention in den Kreisen Pinneberg und Segeberg“ läuft seit über 20 Jahren, wurde kontinuierlich angepasst und hat bereits mehr als 10.000 Jugendliche erreicht. Träger sind die hvv Schulprojekte in Kooperation mit Polizei, Unfallkasse Nord und Verkehrsunternehmen unter Schirmherrschaft der Landräte Pinneberg und Segeberg.

Anja Ständer

Kontakt

Anja Ständer, Systemische Anti-Gewalt Trainerin

Tel: 0151 12035 069
E-Mail: anja.staender@hvv-schulprojekte.de

Florian Kapel

Kontakt

Florian Kapel, Bildungsreferent

Tel: 0175 9324 107
E-Mail:
florian.kapel@hvv-schulprojekte.de

Volker Lück

Kontakt

Volker Lück, Fachkraft für Gewaltprävention

Tel: 0175 688 63 56
E-Mail:
volker.lueck@vhh-mobility.de

Bei KlimaConsult entwickeln Schulklasse zusammen mit den Schulprojekten im hvv ein Szenario für einen klimafreundlichen Schulverkehr.

Aktion in der Schule: Das Projekt KlimaConsult

Bei KlimaConsult entwickeln Schülerinnen und Schülern ein Szenario für einen klimafreundlichen Schulverkehr. Die Klasse organisiert einen Aktionstag in der Schule, um auf die Thematik Klimawandel und Mobilität aufmerksam zu machen.

Nachhaltigkeit als Kernthema im Schulunterricht


  • Zielgruppe: Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse (Sek I, Sek II).
  • Unterrichtseinheiten: Der Zeitaufwand ist individuell, beträgt jedoch mindestens 8 Unterrichtsstunden.
  • Fächer: Das Projekt eignet sich für die Fächer Naturwissenschaft/Technik, Geografie, PGW, Informatik oder Physik. Es kann aber auch fächerübergreifend angeboten werden.
  • Kosten: Das Projekt ist kostenfrei.
  • Termin: Ein Start des Umweltprojekts ist jederzeit möglich.

Das Schulprojekt KlimaConsult orientiert sich an den Bildungsplänen der Länder.

Themenworkshop zur nachhaltigen Mobilität

Die Trainerinnen und Trainer der hvv Schulprojekte kommen mit einem Workshop (90 min.) in die Klasse. Termine sind hierfür im Verlauf des Schuljahres frei wählbar.

Gemeinsam mit der Schulgruppe erarbeiten wir folgende Themen:

  • Wie hängen die Themen Klimawandel und Verkehr zusammen?
  • Warum ist zukunftsfähige Mobilität so ein wichtiges Thema?
  • Wie funktioniert das Schulprojekt KlimaConsult und wie läuft es ab?
  • Wir führen ein gemeinsames Brainstorming zur Kampagne durch.

Die Durchführung des Schulprojekts KlimaConsult

Das Team der hvv Schulprojekte steht zu jeder Zeit beratend und betreuend zur Seite, wenn die Schulklasse im Projekt aktiv wird. So ist ein reibungsloser Projektablauf sichergestellt. Für die Durchführung des Projekts besteht freie Terminwahl bis zur Abschlussveranstaltung.

Folgende Themen werden im Projekt KlimaConsult diskutiert:

  • Erhebung des CO2-Verbrauchs
  • Konzeptentwicklung für eine Nachhaltigkeitskampagne
  • Kampagnenerstellung „Nachhaltige Mobilität“
  • Aktionstag in der Schule
  • Dokumentation

Abschlusspräsentation am Ende der Projekttage: Die Ergebnisse und Präsentationen werden innerhalb einer großen Abschlussveranstaltung präsentiert. Abschlussveranstaltungen finden immer jeweils im Frühjahr vor den Sommerferien und zum Schuljahresende statt.

Außerschulische Aktivität: Am Ende des Projekts werden Preise für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt vergeben, etwa eine klimafreundliche Klassenreise oder ein Ausflug in Hamburg.

Wir bieten den Themenworkshop gerne auch als Einzelveranstaltung an.

Melanie Ruhl

Kontakt

Melanie Ruhl, Prozess- und Projektleitung

Tel: 040 72594 189
E-Mail: melanie.ruhl@hvv-schulprojekte.de

Beim PaintBus-Wettbewerb gestalten Schulklassen ein eigenes Design für einen Bus. Der Gewinner-Entwurf wird selbst auf einen Bus gemalt.

Der kreative PaintBus-Wettbewerb

Schülerinnen und Schülern werden im Kunstunterricht aktiv und gestalten einen Bus nach einem vorgegebenen Motto. Die besten Einreichungen werden auf Busse übertragen, die mindestens ein Jahr lang im hvv im Einsatz sind.

Eine Projektidee für den kreativen Kunstunterricht


  • Zielgruppe: Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klasse.
  • Unterrichtseinheiten: Der Zeitaufwand ist individuell und im Unterricht flexibel planbar.
  • Fächer: Das Projekt ist im Fach Kunst angesiedelt.
  • Kosten: Das Projekt ist kostenfrei.
  • Termin: Der Teilnahmezeitraum für den PaintBus-Wettbewerb 2025 unter dem Motto „Alles.Anders“ ist beendet.

Das PaintBus-Schulprojekt orientiert sich an den Bildungsplänen der Länder.

Der Ablauf des Wettbewerbs

Alle zwei Jahre wird ein neues PaintBus-Motto bekannt gegeben. Dann werden Schulklassen und Kunst-Kurse kreativ. Sie gestalten ein Bus-Design passend zu einem vorgegebenen Motto – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles was Schülerinnen und Schüler dazu benötigen, ist eine Mal-Vorlage. Diese Busschablone gibt es bei uns gratis zum Download. Gemalt werden kann mit Pinsel und Farbe, mit Marker, mit Fineliner oder Buntstiften.

Nach dem Ende des Wettbewerbszeitraums wählt eine Jury aus allen Einsendungen die besten Entwürfe aus. Diese werden auf die Busse übertragen und bei einer Siegerehrung in Hamburg präsentiert. Außerdem werden dort viele gute Entwürfe anderer Schulen ausgestellt und die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler bekommen Urkunden und Sachpreise der PaintBus-Sponsoren. Die gestalteten Busse fahren dann mindestens ein Jahr lang im Linienverkehr im hvv.

Zum Hintergrund von PaintBus

„Gestalten statt zerstören“ – das war das ursprüngliche Motto eines Wettbewerbs, bei dem Schülerinnen und Schüler die Außenfläche eines Linienbusses im hvv gestalten konnten. Im Mai 1997 wurde der erste PaintBus bemalt, um ein Zeichen gegen die Zerstörungen an Bussen und Haltestellen zu setzen. Seitdem wird alle zwei Jahre ein neuer PaintBus-Wettbewerb unter einem aktuellen Motto ausgeschrieben.

Martin Wachowiak

Kontakt

Martin Wachowiak, Bildungsreferent

Tel: 040 72594 184
E-Mail:
martin.wachowiak@hvv-schulprojekte.de